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Alte Karte von Schottland (1846, William McKenzie)

So überschrieb Theodor Fontane den Bericht über seine Reise durch Schottland, die er zusammen mit seinem Freund Bernhard von Lepel im August 1858 unternahm.
Dieser Blog startete im August 2007 mit teils amüsanten, teils kritischen, aber immer sehr informativen Berichten über meine Reise durch Schottland - gewissermaßen als Live-Berichterstattung. Leider sind zwölf Monate Schottlandurlaub im Jahr noch nicht drin. Deshalb greift "Jenseit des Tweed" jetzt Themen rund um den von uns ach so geliebten Whisky auf. Und wer den Blog aufmerksam liest, wird feststellen, dass es auch ein Leben "Jenseit des Whiskys" gibt.
PS. Die Websoftware von Data Becker hat im Blog leider einen Riesenbock. Sie zeigt ganz unten immer das gleiche Datum im Auswahlmenü. Bitte klicken Sie auf "Ältere Beiträge" um selbige aufzurufen. Beschwerden bitte an Data Becker schicken.

Weblog:

Dienstag, 5. Februar 2013 - 15:25 Uhr
Tullamore Dew erhält Baugenehmigung für Whiskeydestillerie

Wie William Grant & Sons Ltd., Besitzer von Tullamore D.E.W. Irish Whiskey, bekannt gab, erteilte das Offaly County Council die Genehmigung zum Bau der neuen hochmodernen Destillerie für Pot-Still- und Malt Whiskey in Tullamore. Die 35 Millionen Euro teure Destillerie wird auf einem 28 Hektar großen Gelände zwischen Ballard und Clonminch am Stadtrand von Tullamore gebaut. Damit kommt, zum ersten Mal seit der Schließung der ursprünglichen Destillerie im Jahr 1954, die Whiskeyproduktion wieder zurück in die Stadt.
Das auf langfristigen Nutzen angelegte Projekt umfasst neben dem Gebäude der Pot- und Malt-Destillerie auch Lager und Büros, sowie Einrichtungen für Besucher. Im April 2013 wird mit dem Bau der Destillerie begonnen, die Fertigstellung ist für Sommer 2014 vorgesehen. Mit 100 baubezogenen Arbeitsplätzen wird schon während der Bauphase in die Region investiert. Das Bauvorhaben schließt sich an die Neugestaltung des Tullamore D.E.W. Besucherzentrums an, das im September 2012 eröffnet hat.
In der neuen Destillerie kommen die aktuellsten Umwelttechniken zum Einsatz und ihre Anlagen erfüllen auf lange Sicht die Ansprüche an die Produktion von Tullamore D.E.W. Irish Whiskey, dessen Wachstum derzeit bei mehr als 15 Prozent jährlich liegt. Shane Hoyne, Global Brand Director Tullamore D.E.W., sagte in seiner heutigen Ansprache: „Wir freuen uns, dass die Baugenehmigung für die Destillerie erteilt wurde und wir nun mit dem Bau beginnen können. Diese neue Destillerie ist ein bedeutender Schritt in der Geschichte von Tullamore D.E.W., der heute weltweit zweitgrößten Irish Whiskey Marke. Auch für die Stadt Tullamore besitzt die Destillerie eine große Bedeutung und nach der Neugestaltung unseres Besucherzentrums im Jahr 2012 bildet sie einen wichtigen Teil unserer kontinuierlichen Investitionen in der Region. Wir freuen uns auf eine hochmoderne Destillerie und sind sehr stolz darauf, nach fast 60 Jahren die Whiskeybrennerei wieder zu den Wurzeln von Tullamore D.E.W. zurückzubringen.“
Tullamore D.E.W. ist eine der am schnellsten wachsenden Irish Whiskey Marken. Mit fast 6,9 Mio Litern pro Jahr hat sich der Absatz seit 2005 fast verdoppelt. Der Plan für die neue Destillerie wurde von dem schnellen Wachstum der Marke vorangetrieben. Tullamore D.E.W. ist Marktführer in Deutschland und zahlreichen Märkten Nord- und Osteuropas und erzielte zuletzt 20 Prozent Absatzsteigerung in den USA. William Grant & Sons beschäftigt derzeit 80 Mitarbeiter in Irland – in Clonmel, Tullamore und Dublin.
(Pressemitteilung Campari)

Montag, 23. Juli 2012 - 17:38 Uhr
Rémy Cointreau kauft Bruichladdich

So schnell kann's gehen: In der Augustausgabe der ADWN, die sich gerade im Druck befindet, schreibe ich im Leitartikel über Rémy Cointreaus Wunsch Bruichladdich zu kaufen und dass man bereits in Verhandlungen stecke.
Heute gab Rémy Cointreau bekannt, dass man die Brennerei vollständig übernehmen werde. Einschließlich der Schulden in Höhe von 10 Mio. Pfund bezahlt Rémy Cointreau nach eigenen Angaben 58 Mio. Pfund (aktuell 74,5 Mio. Euro).
Sir John Mactaggart, Chairman bei Bruichladdich erklärte, dass dies ein "außerordentliches Geschäft für Bruichladdich und die Islay Community [...]" sei. Gemeint hat er wohl, für ihn und die anderen Teilhaber, darunter die "Viererbande", wie sie einst Walter Schobert in seiner Whisky Watch, Ausgabe 15 nannte, mit Gordon Wright, Mark Reynier, Simon Coughlin und Jim McEwan. Immerhin soll man Ende 2000 "nur" 6,5 Mio. Pfund für die Brennerei bezahlt haben.
Rémy Cointreau übernimmt die Destillerie komplett, die genannten Herren dürften also bestenfalls die Geschäfte im Sinne der neuen Besitzer führen, die in den vergangenen Jahren einen harten Reformkurs fuhren, und jetzt gute Gewinne einfahren.
Ob ein gewinnorientierter Spirituosenkonzern Rücksicht auf fast schon philosophische Begriffe wie "Think local", Bio und Inklusion nimmt, darf zumindest angezweifelt werden - zu sehr wird heutzutage auf die Dividende von Aktionäre geschaut.
"Doch gerne lasse ich mich eines anderen belehren, Herr Laborde!" [Anm. d. Red.: Jean-Marie Laborde ist Chief Executive Officer von Rémy Cointreau]
Bruichladdich wurde 1881 von der Familie Gourlay Harvey gebaut. 1968 übernahm sie Invergordon Distillers. Nach deren Übernahme durch Whyte & Mackay aka JBB Greater Europe wurde sie zusammen mit Tamnavulin und Tullibardine geschlossen.
Kurz vor Weihnachten 2000 wurde bekannt, dass die Brennerei von den drei Gesellschaftern von Murray McDavid, sowie Jim McEwan und einigen weiteren stillen Teilhabern gekauft worden war. Am 29. Mai 2001 floss der erste new make. Seitdem hat Bruichladdich konsequent dahin gearbeitet, alles vom Getreide bis zur Abfüllung auf der Insel erledigen zu lassen. Zahlreiche behinderte Menschen haben bei Bruichladdich eine Arbeit gefunden. Bruichladdich ist nach der schottischen Regierung der größte Arbeitgeber auf Islay. Dazu kommen noch die Farmer, die ihr Getreide an Bruichladdich verkaufen.
(Bild: Bruichladdich Distillery, Torsten Fuß, www.tullifield.com, Zeichnung auf Naturschiefer)

Donnerstag, 19. Juli 2012 - 10:42 Uhr
Ein Doktor für Jura

Sie sind Allgemeinarzt, Whiskygenießer und schon seit langem genervt von den deutschen Krankenkassen?
Dann habe ich den richtigen Job für Sie: Die Insel Jura, westlich von Schottland, hat schon seit zwei Jahren keinen Arzt mehr und sucht dringend einen.
Die Vorteil des Standortes sind klar: Bei 180 Einwohnern ist Ihre Patientenkartei recht überschaubar (wenn überhaupt nötig), Sie haben nicht allzuviel zu tun und eine Menge Zeit bei Distillery Manager Willie Cochrane für einen wee dram vorbeizuschauen.
Ganz nebenbei erhalten Sie zum Einstand von der Isle of Jura Distillery eine Flasche "Premium Whisky" (näheres nicht bekannt) und einmal im Jahr können Sie beim Isle of Jura Fell Race Ihre Kondition testen.

Dienstag, 10. Juli 2012 - 14:40 Uhr
Spirits - Ein literarischer Cocktail

Wer erinnert sich nicht gerne an das schönste Buch zum Thema Whisky: "Aqua Vitae" aus dem Verlag Stories & Friends. 24 Kurzgeschichten in denen Whisky stets eine Hauptrolle spielte. Jetzt bringt der rührige Verlag in Kürze ein zumindest ähnlich gelagertes Buch heraus. Doch wollen wir nicht vorgreifen, sondern lieber den Verlag selbst zu Wort kommen lassen:
„Eine Bar ist ein Ort, den man als Wohnzimmer betrachtet“, sagte Charles Schumann, wohl Deutschlands berühmtester Barkeeper. 31 Short Stories berichten von solchen Wohnzimmern, von dem Spirit, der ihnen innewohnt, und den Menschen, die sie besuchen. Ein Longdrink in der Bar nebenan, ein Cocktail in einer mobilen Bar am Ostseestrand, Korn und Jever in einer Bar in Friesland, ein Grog im dänischen Odense, Whisky in einer schottischen Destillery, Pisco Sour im La Playa in Valparaíso, Ayake in Japan oder gar einen Sazerac in der Weltraumbar? Die Liste der besuchten Bars ist so lang wie die der Drinks, die in 31 Short Stories serviert und genossen werden. Freuen Sie sich auf spannende Begegnungen, überraschende Wendungen, romantische Momente und mörderische Mixturen zwischen Wodka und Grappa, zwischen Bloody Mary und Sex on the Beach.
Die Herausgeber:
Elke Schleich, geb. 1953 in Gelsenkirchen, ist Sekretärin an der FH Gelsenkirchen. Veröffentlichung eines Romans bei Droemer/Knaur und zahlreicher Kurzgeschichten in Anthologien und Illustrierten.
Olaf Trint, 1968 in Hamburg geboren, wo er auch heute noch lebt. Seit 2003 wurden einige seiner Kurzgeschichten in Anthologien und Zeitschriften veröffentlicht.
Das Buch:
Verlag Stories & Friends, Lehrensteinsfeld 2012, 300 Seiten, gebunden mit Leseband, ISBN: 978-3-942181-29-7, 18,90 € [D]/19,50 € [A]/33,80 SFR [CH], erscheint am 30.08.2012
Die Rezension in der ADWN folgt, sobald ich es in Händen halte.

Samstag, 21. April 2012 - 06:24 Uhr
Weyermann® kreiert anlässlich der Bayerischen Landesgartenschau in Bamberg eine exklusive Auswahl an "Süßholzbieren"

Verkosteten die neu kreierten Süßholz-Spezialitäten in der Weyermann® Expertenrunde (v.l.): Braumeister Dominik Maldoner, die Geschäftsführer Sabine Weyermann und Thomas Kraus-Weyermann sowie die Biersommeliers Andreas Richter (Qualitäts-Manager) und Ulrich Ferstl (Kundenbetreuer)

Charlie Chaplin konnte seine Finger nicht davon lassen, Moderator Thomas Gottschalk liebt sie und Bundeswirtschaftsminister Philipp Rösler bekennt sich ebenso dazu: Die Rede ist von Lakritze. Schwarz und süß kommt sie daher, beliebt ist sie bei Alt und Jung; doch kaum einer weiß, woraus das Naschwerk eigentlich hergestellt wird. Es ist die Süßholzwurzel – die Arzneimittelpflanze des Jahres 2012. Gerade in Bamberg erlebt die Pflanze eine Art Renaissance – war doch die Bierstadt vom Mittelalter bis in die 1960er Jahre hinein auch Süßholzstadt. Dass mit der Bayerischen Landesgartenschau (LGS) in Bamberg Süßholz damit Thema sein wird, ist klar. Drei Gründe für Weyermann® zum Start der LGS am 26. April 2012 eine exklusive Auswahl an „Süßholzbieren“ zu präsentieren.
„Wir wollten außergewöhnliche Spezialitäten schaffen, mit Bezug zur Stadt Bamberg und einer Tradition, die sich lohnt, wiederbelebt zu werden“, so Sabine Weyermann Geschäftsführerin der Weyermann® Malzfabrik. Und so setzte man sich in einer Expertenrunde zusammen und begann, sich mit der Pflanze aus der Art der Schmetterlingsblütler zu beschäftigen, wie Geschäftsführer Thomas Kraus-Weyermann erklärt: „Neben dem Studium spezieller Fachliteratur und Gesprächen mit unseren Biersommeliers tüftelten wir in unserer Weyermann® Braumanufaktur Tage um Tage an den richtigen Rezepturen – keine leichte Aufgabe. Doch das Ergebnis belohnt alle Mühen…“
Herausgekommen sind:
Der Weyermann® „Süßholz-Raspler“:
Er begeistert durch seinen feinen Geruch nach frischem Süßholz, der von den harzigen Noten der Wurzel unterstrichen wird. Im Glas präsentiert sich diese Spezialität in einer Farbe, die an hellen Blütenhonig erinnert. Dieser Eindruck wird durch den fruchtig-kräuterartigen Charakter und den fruchtig-estrigen Geschmack unterstrichen. Im Abgang entfalten sich charmante Lakritznoten auf der Zunge und am Gaumen. Ideal als Digestif.
Stammwürze: 12,5%
Alkohol: 5,0 Vol.%
Das Weyermann® „4-Korn Süßholz“:
Der feine Geruch nach frischem Süßholz steht auch hier im Vordergrund, wird aber von den karamelligen Tönen des Roggen- und Dinkelmalzes unterstrichen. Die Farbe erinnert an edlen Waldhonig. Im Mund entfalten sich gekonnt die harzigen und holzigen Aromen, die auch ein wenig an frischen Sauerteig erinnern. Durch die süßliche Malznote bildet sich ein weiches, cremiges Mundgefühl, das dem Gaumen schmeichelt. Im Abgang wird dieses Bier durch die fein moussierende Textur der Lakritze gekonnt abgerundet. Zu genießen: Nach Lust und Laune, besonders aber als Aperitif.
Stammwürze: 13,0%
Alkohol: 5,2 Vol.%
Das Weyermann® Süßholz-Porter:
Das Weyermann® Süßholz-Porter präsentiert sich in einem eleganten Ebenholz-Schwarz und mit mokkafarbenem Schaum. Die kraftvoll entgegenkommenden Aromen nach feinstem Kaffee, frischem Süßholz, schonend gerösteten Nüssen und edelster Bitterschokolade entfalten ein wahres Feuerwerk an Eindrücken und lassen einen anstrengenden Tag genussvoll ausklingen. Die kräftige Röstbittere im Trunk harmoniert angenehm mit den typischen Süßholzaromen und wird durch den kräftigen Malzkörper abgerundet. Diese Spezialität aus dem Hause Weyermann® eignet sich perfekt zu kühlem Eis oder liebevoll zubereiteten Süßspeisen.
Stammwürze: 18,5%
Alkohol: 7,4 Vol.%
Mit dem Beginn der Landesgartenschau werden die Spezialitäten im Weyermann® Fanshop, Brennerstraße 17, 96502 Bamberg (Öffnungszeiten: Montag bis Donnerstag, 10 bis 12 Uhr und 13 bis 16 Uhr; Freitag 13 bis 15 Uhr) erhältlich sein – einzeln mit Rezepturbeschreibung oder auch als Geschenktragerl. Probieren wärmstens empfohlen. Und danach auch gerne „Süßholz raspeln“! (Pressemitteilung und Foto: Weyermann Malzfabrik)

Samstag, 21. April 2012 - 06:23 Uhr
Neues vom Juwel aus den Highlands: Die Wiedergeburt ist vollbracht, der Glenglassaugh „Revival“ kommt

Im Dezember 2008 wurde der erste Spirit in der neuen Schaffensperiode der Glenglassaugh Distillery gebrannt, nach genau drei Jahren, am 16.12.2011 wurde schon das “First Cask” in Flaschen gefüllt, leider war diese Abfüllung nur direkt in der Destille erhältlich. Aber ab Ende April wird die erste allgemein verfügbare Abfüllung auf den deutschen Markt kommen! Der Glenglassaugh “Revival” ist 3 Jahre alt, 46 % stark, ungefiltert, ungefärbt und handgebottled. In der Flasche ist ein Vatt aus verschiedenen Fässern, ausgebaut in einer Art Solera System. Zunächst werden mehrere unterschiedliche Fässer (Rotwein, Bourbon, Hogsheads etc.) mindestens sechs Monate in Sherry Fässern gelagert, bevor diese dann zum finalen Vatt vermischt werden. Jeder Batch wird dann aus dem finalen Vatt entnommen, welches dann wieder aus den nächsten Sherryfässern aufgefüllt wird. So kann eine sehr gleichbleibende Qualität gewährleistet werden. Der Revival wird keine Altersangabe auf der Flasche haben. Es gibt keine Limitierung für den “Revival”, in der aktuellen Form soll er für ca. 2 Jahre auf dem Markt sein, um dann durch eine fünfjährige Version ersetzt zu werden! Ab Ende April im ausgewählten Whiskyfachhandel für ca. 40,00 Euro (Flasche 0,7 L.) erhältlich. (Pressemitteilung und Foto: Caminneci – Wine & Spirit Partner)

Dienstag, 22. November 2011 - 12:41 Uhr
40 Jahre alter Single Malt bei ALDI

Ab 8. Dezember wird ALDI einen 40 Jahre alten "Speyside Single Malt Whisky" namens Glenbridge anbieten. Laut Pressemitteilung kommt er aus einer von "Schottlands besten Destillerien und reifte in European Oak Sherry Casks, was sich in einem sehr intensiven und schweren Aroma" zeigt. Der Decanter kommt in einer stylishen (gibt es ein schlimmer eingedeutschtes Wort) Geschenkpackung daher. Der Preis für eine von nur 3000 Flaschen ist wirklich eine Sensation: Nur 49,99 Britische Pfund soll der Malt kosten und darin steckt auch die Crux. Das Schnäppchen gibt es nämlich nur in ALDIs 450 Läden im Britischen Königreich. Die Inselbewohner können außerdem auch einen 24 Jahre alten Glen Marnoch genannten Single Malt für 29,99 Pfund kaufen. Ihn gibt es schon ab 24. November.
Wir Deutschen dagegen werden ab Montag von ALDI wieder mit dem altbekannten Blackstone 8YO Kanadischer Whisky "verwöhnt" - laut neuestem Newsletter. Ob das wohl die nicht verkauften Reste vom Vorjahr sind? Wie alle Jahr wieder dürften kurz vor Weihnachten dann noch einige andere "Pretiosen" folgen.

Dienstag, 22. November 2011 - 11:41 Uhr
München liegt in Afghanistan

Freunde und Bekannte sagen von mir, ich wäre sehr ruhig und ausgeglichen und meistens haben diese Menschen auch recht. Es gibt aber Momente, in denen ich jenem legendären Büromenschen gleiche, der seinem Computer auf unvergleichliche Weise mit einigen Zärtlichkeiten und Liebkosungen verwöhnt - siehe www.youtube.com/watch?v=HtTUsOKjWyQ.
Nicht nur einen sondern gleich mehrere solcher Momente erlebe ich derzeit beim Aufruf von www.viamichelin.de. Viele Jahre war mir dieser Routenplaner der Liebste: Schnell und schlank, genau und über jeden Zweifel erhaben. Doch in letzter Zeit häufen sich die Mängel.
Da kommt es schon mal vor, dass die Website gar nicht oder nicht vollständig lädt - also auf halbem Weg "stehen bleibt". Seltsamerweise betrifft das nie die nervige, blinkende und hektisch die Bilder wechselnde Werbung. Wer noch keinen Augenkrebs hat, bekommt ihn hier mit Sicherheit und für Epilektiker sollte man den Zugriff wegen gesundheitlicher Gefahren sowieso beschränken - vielleicht mit einer Eingangsseite "Sind Sie Epileptiker? Ja oder Nein?".
Nein, ich möchte ganz bestimmt kein "ausgewähltes Haus für besondere Ansprüche" bei Jahn Select bestellen - schon gar nicht, wenn ich in vier Sekunden drei briefmarkengroße Bildchen gezeigt bekomme, die mit Häusern in etwa so viel zu tun haben wie eine Bushaltestelle mit einer Flasche Whisky. Und da es ohnehin insgesamt nur drei Bildchen sind, ist die Halbwertszeit bis zur Nervigkeit besonders gering.
Die Liste der eigentlichen Mängel lässt sich fast beliebig verlängern: Die Autovervollständigung arbeitet nur, wenn sie Lust hat; als Land wird im Routenplaner zwar Deutschland angezeigt, nach dem Klick auf Suchen bekommt man aber keine Fahrtroute, sondern wieder das Formular - dieses Mal aber ohne Anzeige eines Landes, was sich auch nicht ändern lässt, weil das Pulldownmenü sich gar nicht erst "downpullen" lässt; schafft man es, eine Route zu erhalten führt der Klick auf das kleine Bildchen nicht immer zu einem großen Bild und wenn man ein großes Bild hat, darf man nur zoomen, wenn sich die Website dazu herablässt, den entsprechenden Button auch anzuzeigen.
Heute erlebte ich dann die Krönung: Ich suchte nach einer Adresse in München und landete in Afghanistan (siehe Bild unten). Alles gut zureden half nichts, und kein "umdieEckeheranrobben" brachte mich München auch nur ein kleines Stückchen näher.
Hallo, Herr Michelin, bekomme ich von Ihnen einen neuen PC, wenn ich den alten kille - siehe www.youtube.com/watch?v=HtTUsOKjWyQ?

Donnerstag, 5. Mai 2011 - 11:56 Uhr
Andrea Caminneci wird "Keeper of the Quaich"

Die Keepers of the Quaich, die exklusive Scotch Whisky Gesellschaft mit Mitgliedern aus der ganzen Welt, trafen sich am Montag, den 11. April 2011 um 44 neue Mitglieder als Keeper of the Quaich zu begrüßen.
Unter den neuen Keepern war - als einziger Deutscher - auch Andrea Caminneci Inhaber von Caminneci- Wine & Spirit Partner aus Meckenheim, Kennern des schottischen Lebenswassers seit über 10 Jahren ein vertrauter Name.
Die »Hüter des Kelchs« sind eine Vereinigung, die 1988 mit der Absicht ins Leben gerufen wurde, Bedeutung und Prestige des schottischen Whisky im eigenen Land und in der ganzen Welt zu würdigen und zu steigern. Zweimal im Jahr treffen sich die Mitglieder in den schottischen Highlands, auf Blair Castle, dem Sitz der Gesellschaft und des Earl and Duke of Atholl – einem der Patrone -, um die neuen Mitglieder mit einer würdevollen Zeremonie und einem klassischen schottischen Bankett (bei dem natürlich auch der Haggis nicht fehlen darf!) einzuführen. Im Mittelpunkt der Feierlichkeit steht im wahrsten Sinne des Wortes das Symbol der Gesellschaft, ein handgeschmiedeter silberner Kelch, der Quaich Der Quaich, gesprochen „ku-äich“ ist ein Trinkgefäß für Whisky und hat die Form einer Schale mit zwei Handgriffen. Der Begriff leitet sich vom gälischen Begriff "cuach" ab bzw. vom noch älteren lat. Begriff "caucus" ab und ist mit dem deutschen Wort Kelch verwandt..) Die Mitgliedschaft kann nicht auf Antrag, sondern nur auf Einladung und durch Unterstützung von »Paten« erworben werden. Mitglieder können nur die werden, die sich mindestens fünf Jahre lang um das schottische Nationalgetränk und um Schottland überhaupt verdient gemacht haben. Die meisten Mitglieder sind bedeutende Persönlichkeiten der Industrie und der Politik, aber auch »Whisky Writer«, Connaisseure oder große Sammler. Sie alle eint tatsächlich ihre Leidenschaft für Schottland und Whisky. Weltweit gibt es jetzt 2027 Keeper und sie kommen buchstäblich aus fast allen Ländern der Welt (Insgesamt 86 Nationen!). Sie tragen ihren eigenen Tartan in den Farben Blau (für Wasser), Braun (für Erde) und Goldgelb (für Gerste und Whisky), sie haben ein eigenes, von der Königin genehmigtes Wappen und den Wahlspruch »uisgebeatha gu brath« (Whisky forever). (Presseinformation Caminneci Wine & Spirit Partner)

Donnerstag, 24. Februar 2011 - 14:19 Uhr
Kammer-Kirsch GmbH übernimmt Deutschland-Vertrieb für Arran Malt Whiskys

Die Destillerie Kammer Kirsch GmbH wird ab dem 01.04.2011 den Deutschland Vertrieb für die Malt Distillery Arran übernehmen. Sie löst damit die Hanseatische Weinhandelsgesellschaft Bremen ab, welche den Vertrieb in Deutschland über viele Jahre erfolgreich aufgebaut und weiterentwickelt hat.
Über Arran:
Harold J. Currie, ehemaliger Geschäftsführer von Seagram, begann 1991 mit dem Bau der Brennerei. Am 29. Juni 1995 wurde der erste Whisky produziert und ist seit 2001 auch in Deutschland erhältlich.
Die Malt Distillery Arran produziert eine Vielfalt ungepeateter Malts, wie z.B. "The Arran Malt 10 Years Old", welcher in Jim Murray’s Whisky Bible ein Rating von 93 Punkten erhielt. Weitere sind "Robert Burns Malt", "Arran Original Malt" sowie "The Arran Malt 14 Years Old". Seit Dezember 2010 ist erstmals auch ein gepeateter Malt mit dem Namen "Machrie Moor" erhältlich. Eine exquisite Auswahl an Cask-Finishes runden das Angebot ab.
Allein 15 Abfüllungen der Distillery wurden mit einem Rating von über 90 Punkten bewertet. 2007 erhielt Arran dafür die Auszeichnung "Scottish Distillery of the Year".
Über Kammer-Kirsch GmbH:
Die Destillerie Kammer-Kirsch GmbH ist eine in Süddeutschland ansässige Obstbrennerei die ihr eigenes Sortiment überwiegend im Fachgroßhandel, im Facheinzelhandel und in ausgesuchten LEH Outlets anbietet. Seit 1990 ist das Unternehmen auch im Import von hochwertigen Spirituosen in Deutschland aktiv. Zu den weltweit bekannten Marken gehören u. a. Tia Maria, Malt Whiskys wie Dalmore, Isle of Jura, Balbair, Tomintoul, GlenDronach, BenRiach, Ledaig und Deanston. Zudem wird im Importbereich noch Portwein von Souza sowie Calvados Coquerel, Seagrams Gin und der stark aufstrebende Pinky Vodka vertrieben.
Im Bereich der Obstbrände hat sich das Unternehmen aufgrund seiner Historie auf Kirschwasser konzentriert. Im Angebot befinden sich inzwischen über 15 unterschiedliche Kirschbrände, die bei internationalen Prämierungen höchste Auszeichnungen erhalten haben.
Quelle: (mer/Kammer-Kirsch GmbH)
Foto: Armin Schüssler

Mittwoch, 15. Dezember 2010 - 12:56 Uhr
Talisker verschenkt 10.000 Fläschchen Whisky

Auf www.taliskerexperience.com kann man sich derzeit registrieren, um eines von insgesamt 10.000 Probierfläschchen Talisker zu ergattern.
Aber hurtig, denn das erste Tausend ist schon weg.

Montag, 18. Oktober 2010 - 09:48 Uhr
Whisky-Adventskalender bei Hansemalt

Chris Rickert und Stephan Runge von Hansemalt haben einen Adevntskalender für Whiskygenießer zusammengestellt.
Zwar verraten Sie nicht im Einzelnen, welche Whiskies enthalten sind, versprechen aber, "ausschließlich hochwertige Abfüllungen von A.D. Rattray, Wemyss Vintage Malts, Alba Import (The Whisky Trail), Bladnoch und Bladnoch Forum" zu verwenden. Die Malts sind zwischen 8 und 31 Jahren alt.
Die 24 2,5cl-Fläschchen stehen in einer Vitrine aus Birken-Multiplex-Holz, die mit einer Plexiglasscheibe verschlossen ist.
Im Dezember wollen Rickert und Runge den jeweiligen Whisky am Folgetag auf ihrer Website bekannt geben.
Auf www.hansemalt.de/whisky-adventskalender.html kann man den Adventskalender bestellen.

Montag, 9. August 2010 - 12:41 Uhr
Black Bull mit Cola

Vielleicht ist nicht jedem Whiskygenießer der Black Bull Whisky bekannt - ein "Deluxe Blended Scotch Whisky", den es in verschiedenen Altersstufen gibt.
Im World Wide Web habe ich dazu eine nette Geschichte gefunden, die wieder einmal zeigt, dass unter jungen Leuten Image alles ist: http://stadtprinzessin.at/ganz-wien/whiskey/
Ich wünsche viel Spaß beim Lesen.

Montag, 21. Dezember 2009 - 10:09 Uhr
Blauschimmelkäse

Neulich erhielt ich wieder einmal den Newsletter meines Lieblings-Spirituosenkonzerns. Wir sind uns inzwischen schon so nah, dass ich im Newsletter neuerdings mit einem vertrauten "Lieber Schüssler" angesprochen werde.
Voller Stolz berichtet man von der "neuen Art, das richtige Geschenk - und den richtigen Eindruck zu machen". Der "Malt Finder" soll also helfen, die richtige Flasche zu finden - entweder über den Lieblingsmalt, das Lieblingsessen oder die bevorzugte Region. Gesagt, getan! Ich wage den Direkteinstieg über den Link und schaue mir den "Malt Finder" an (ein kleiner Tipp, für Leute, die über die Homepage einsteigen: Der Malt Finder heißt dann Malt Matcher).
Die Lieblingsessen sind in sieben Rubriken mit je drei Gerichten aufgeteilt. Da gibt es dann so leckere Sachen wie Paprikawurst, Austern oder Blauschimmelkäse. Blauschimmelkäse ist gleich dreimal vertreten - die Person, die die Gerichte zusammengestellt hat, ist wohl Blauschimmelkäse-Fan. Dafür Fehlanzeige bei Schweinelendchen mit Spätzle, Hax'n mit Klöß', Schnitzel mit Pommes und Drei mit Kraut - ist den Konzernleuten wohl zu profan. Man gewinnt schnell den Eindruck, dass der Malt Matcher einfach nur eins zu eins aus dem Englischen übertragen wurde, ohne dass man sich Gedanken um regionale Bezüge gemacht hätte.
Definitiv keine Gedanken hat sich der Programmierer dieses Flashauftrittes gemacht, denn Millionen von Netbook-Besitzern werden ausgegrenzt ( "Wir müssen draußen bleiben" ). Bei geräteüblichen 600 Pixel Bildhöhe wird oben und unten abgeschnitten, die Unterschriften der letzten Bilderreihe sieht man nicht mehr. Noch schlimmer kommt's, wenn man das Bild eines Gerichtes anklickt um den dazu passenden Malt zu sehen - dann steckt man richtig in der Falle. Das neue Fenster wird ebenfalls oben und unten abgeschnitten, das Schließen-Kreuzchen erreicht man nicht. Scrollen ist ebensowenig möglich wie Verkleinern der Anzeige: Der Fluch des Flash halt. Da hilft nur noch Schließen und ganz von vorne zu beginnen.
Insgesamt also ein toller und gelungener Auftritt, der ganz bestimmt viele, viele Menschen animieren wird, einzukaufen und damit den Aktienkurs des Konzerns in schwindelnde Höhen zu treiben (siehe nächsten Blogeintrag).
PS. Der Apfelkuchen ist ganz bestimmt ein englischer Apple Pie. Ein deutscher Bäcker würde sich gar nicht trauen, sowas zu verkaufen.

Donnerstag, 17. Dezember 2009 - 08:59 Uhr
"Derzeit könne kein Titel im Spirituosensektor zum Kauf empfohlen werden" ...

... so endet ein Artikel der Dow Jones News GmbH vom 16. Dezember, den Sie auf http://www.dowjones.de/site/2009/12/europas-börsen-schließen-fest-bankentitel-führen.html finden.
Ich möchte Ihnen jedoch wenigstens den letzten Absatz dieses Artikels nicht vorenthalten:
"Diageo gaben dagegen unter der Last einer Abstufung auf "Hold" von "Buy" durch die Deutsche Bank nach. Der Spirituosenmarkt leide weiter unter geringem Absatzwachstum und dem Abbau der Lagerbestände, heißt es in den Ausführungen. Darüber hinaus zeigen sich die Analysten besorgt, dass Diageo - wie die meisten Wettbewerber auch - die Werbeausgaben zu stark gekürzt habe. Dies werde die konjunkturbedingte Erholung dämpfen und verzögern. Derzeit könne kein Titel im Spirituosensektor zum Kauf empfohlen werden. Die Aktie sank um 1% auf 1.054 p." (DJG/mif/gei)
Wir Whiskykenner wussten es schon längst: Die Whiskyschwemme ist da und keiner kauft - zumindest die lobgepriesenen BRIC-Länder nicht, die in den vergangenen Jahren mit zweistelligen Wachstumsraten Dollarzeichen in Manageraugen aufblitzen ließen. Dabei weiß doch jeder Hauptschüler der achten Klasse, dass zweistellige Prozentzahlen bei einem Anfangswert nahe Null nichts besonderes sind (deutsche Autohersteller sollen sowas in China auch mal gehabt haben).
Gavin Hewitt, Chief Executive der Scotch Whisky Association, musste Anfang Dezember kleinlaut zugeben, dass in den ersten neun Monaten dieses Jahres der Export nur um magere 1,5% gegenüber dem gleichen Vorjahreszeitraum wuchs und der Umsatz sogar um 3,5% sank.
Nun hat man den Salat. Doch statt jetzt den Markt mit günstigen und angemessenen Preisen und viel Werbung - natürlich besonders in der Armond Dishers WhiskyNews - anzukurbeln, macht man lieber Brennereien dicht, bewirbt extrateure Super-Luxus-Hyper-Whiskies, die jünger sind als ein Achtklässler und zieht ganz nebenbei den "gewöhnlichen" Kunden das Geld mit neuer Preisgestaltung (welch ein Euphemismus) für olle Kamellen aus der Tasche - der Kunde zahlt's ja.
PS. Laden Sie sich mal den Statistischen Report für 2008 der SWA herunter (http://www.scotch-whisky.org.uk/swa/files/StatisticalReport2008.pdf) und vergleichen Sie "Value" mit "Volume" der zehn Länder mit dem größten Whiskyumsatz. Ich kann Ihnen versprechen, Ihnen werden die Augen auf- und übergehen.

Freitag, 4. Dezember 2009 - 13:46 Uhr
Alle Jahre wieder

Noch immer soll es Leute geben, die glauben, dass ein Whisky aus dem Süden Deutschlands der einzige in Bayern sei.
Eine Freundin hat mir einen Link geschickt, in dem genau dies behauptet wird:
http://www.pr-inside.com/de/skiurlaub-in-deutschland-garmis-r1614582.htm.
Umso schlimmer, wenn der Autor auch noch versichert "dass die veröffentlichten Inhalte in dieser Pressemitteilung der Wahrheit entsprechen ..."
Meine Freundin wollte dies nicht unkommentiert lassen und schrieb dem Autor und ich veröffentliche den Kommentar an dieser Stelle mit Freuden:

Sehr geehrter Herr ...!
Als ich in PR Inside las, dass ... der "erste und einzige bayerische Whisky überhaupt" sei, habe ich lange überlegt, ob ich mir die Mühe machen soll, Ihnen zu schreiben. Den Ausschlag gab schließlich der letzte Satz des Berichts: "Erklärung: Der Autor versichert, dass die veröffentlichten Inhalte in dieser Pressemitteilung der Wahrheit entsprechen ..."
Ich gestehe Ihnen zu, dass Sie von Whisky im Allgemeinen und dem bayerischen Whisky im Besonderen nichts verstehen. Und vielleicht sind Sie ja auch nur einigen markigen Werbesprüchen einer geschäftstüchtigen Person aufgesessen (was man Ihnen eher als Minuspunkt anlasten müsste, denn ein Redakteur sollte meiner Meinung nach erhaltene Informationen grundsätzlich überprüfen).
Fakt ist, dass ... weder der erste noch der einzige bayerische Whisky ist - und "überhaupt" schon gar nicht. Derzeit arbeiten in Bayern mindestens ein Dutzend Whiskybrenner und ... war nach Brennerei gerechnet ungefähr der fünfte - "nur" circa 16 Jahre nach dem ersten.
So viel also zu Ihrem Verständnis von "Wahrheit".
Mit freundlichen Grüßen

Dem ist nichts mehr hinzuzufügen.

Montag, 30. November 2009 - 09:44 Uhr
Andreas aufgepasst!

Homecoming Scotland verlost unter allen Personen, die den Namen des schottischen Schutzpatrons St. Andrew tragen, einen "Schottlandaufenthalt für zwei Personen mit fünf Übernachtungen, einschließlich Hin- und Rückflug, Unterkunft in der schottischen Hauptstadt Edinburgh, zwei Abendessen während des Aufenthaltes und einzigartige Homecoming Scotland Erlebnisse, unter anderem: Ein Besuch in St Andrews, ein VIP-Besuch in einer Whisky-Destillerie, Teilnahme an einem Burns Supper und Eintrittskarten für das Celtic Connections Festival für traditionelle Musik". Wer also Andrea oder Andreas heißt, sollte jetzt einmal auf http://www.homecomingscotland2009.com/competitions/de-andreas-andrea.html vorbeischauen und sich anmelden.

Samstag, 28. November 2009 - 13:02 Uhr
Erster englischer Whisky seit über 100 Jahren

The English Whisky Co. die jeder Whiskykenner längst mit St.George und dem Drachen identifiziert, hat ihren ersten Whisky angekündigt. Am 16. Dezember soll er im Distillery-Shop für £34,99 erhältlich sein, ab Januar dann auch weltweit.
Schon Alfred Barnard, der 1886 alle Brennereien des United Kingdom besuchte, konnte nur noch vier Brennereien in Liverpool, Bristol und London zählen. Nur wenige Jahre später fielen auch diese dem Vergessen anheim.
James und Andrew Nelstrop erbauten ihre St.George's Distillery 2006 und noch im November des gleichen Jahres floss der erste spirit. Es muss sich also bei dem ersten Whisky nur um diesen spirit handeln.
Ursprünglich war als Tag, an dem der erste Whisky verkauft werden sollte, der siebte Juni 2010 geplant.

Donnerstag, 26. November 2009 - 13:27 Uhr
Kurt Lagler tot

Die Nachricht von seinem Tode hat mich zutiefst erschüttert.
Kurt Lagler war einer der Pioniere des österreichischen Whiskies und sein Lagler's Pannonia bzw. Lagler's Best Korn sind weit über die Grenzen Österreichs hinaus bekannt. Auch Jim Murray würdigte seine Whiskies in seiner Whisky Bible. Der Brenner aus dem burgenländischen Kukmirn hatte in den vergangenen Jahren zahlreiche Auszeichnungen für seine Brände und Whiskies gewonnen - darunter auch bei der Destillata und den World Spirits Awards.
Lagler, so der ORF, soll in der Nacht auf Donnerstag, während er Maische kontrollierte, Gärgase eingeatmet haben und ohmächtig in einen Maischebottich gefallen sein. Gefunden wurde er von seinem Sohn am Donnerstagmorgen.
Lagler starb im Alter von nur 45 Jahren und hinterlässt eine Frau und zwei Kinder.

Dienstag, 24. November 2009 - 15:08 Uhr
Amrut 40YO

Nachdem die Jubiläumsausgabe der Armond Dishers WhiskyNews endlich fertig gestellt ist, hatte ich ein bisschen Zeit, nahm mein "Surfbrett" und schweifte im weltweiten Netz der Netze umher.
Dabei stieß ich auf einen verheißungsvollen Eintrag: Ein 40 Jahre alter Amrut ist Whisky des Monats. Letzteres ist eher ohne Belang, aber ein 40 Jahre alter, indischer Single Malt - eine Sensation.
Leider folgte dem Klick auf "mehr infos..." die Ernüchterung: Es war nur ein Tippfehler (siehe Foto).
Also wird es offensichtlich doch noch eine ganze Weile dauern, bis ich in den Genuss eines 40 Jahre alten, indischen Single Malts komme. Ich befürchte, dass ich ihn dann aus der Schnabeltasse werde genießen müssen.

Donnerstag, 18. Juni 2009 - 13:16 Uhr
Die Nachfolge für www.whisky.de ist gesichert

Am 13. Juni kam die Tochter von Martina Franz und Dr. Clemens Dillmann zur Welt
Die Kleine heißt Emma Tilda und den Fotos im aktuellen WhiskyFlash (Ausgabe 24/09) nach zu urteilen, ist sie "not amused" über den ganzen Rummel.
Umso stolzer sind die Eltern.
Herzlichen Glückwunsch und macht weiter so

Donnerstag, 18. Juni 2009 - 08:12 Uhr
Der neue Scapa 16YO

Island Single Malt Whisky-Fans können sich auf einen genussvollen Start in den Sommer freuen: Mit Scapa 16 year old bringt Pernod Ricard ab Juli 2009 einen weiteren erstklassigen Whisky für Kenner und Genießer auf den deutschen Markt. "Scapa 16 year old lädt Whisky-Begeisterte ein, den aufregenden Charakter der Orkney-Inseln zu erkunden und sich von den Elementen faszinieren zu lassen. Stil, Tradition und ein ausgewogenes, leichtes Aroma vereinen sich bei Scapa zu einem einmaligen Genusserlebnis", erklärt François Cambier, Marketing Manager bei Pernod Ricard. So einzigartig wie die Natur seiner Heimat, die schottische Insel Orkney, ist auch das Aroma von Scapa 16 year old: samtig-leicht und mit Noten von Ingwer, Honig und Früchten. Der Scapa 16 year old überzeugt dabei nicht nur durch sein mildes Aroma, sondern begeistert auch mit einem vollkommen neuen Markenauftritt. Die schlanke und elegantere Flaschenform ziert eine stilisierte "Yole" - das typische Boot der Orkneys - und stimmt Scapa-Genießer bereits vor der Verkostung auf den Island Malt und dessen besondere Herkunft Orkney ein. (Pressemitteilung und Foto: Pernod Ricard/Trimedia Communications)

Montag, 27. April 2009 - 18:31 Uhr
Distilleries to Visit 2009

Die Scotch Whisky Association hat ihren Führer zu den schottischen Whisky-Destillerien aktualisiert und bietet ihn ab sofort auf ihrer Website an.
Zu finden ist er auf http://www.scotch-whisky.org.uk/swa/67.html.

Donnerstag, 23. April 2009 - 09:34 Uhr
LVMH behält Ardbeg und Glenmorangie?

Die Reaktion kam prompt: LVMH wies Berichte, wonach man "sich in Gesprächen über den Verkauf der Wein- und Spirituosensparte befände", strikt zurück. Dies hat der Daily Telegraph am gestrigen Mittwoch allerdings auch nicht behauptet.
Fakt dagegen ist, dass die Spirituosensparte von LVMH im ersten Quartal dieses Jahres einen Einbruch von 22% im organischen Umsatz zu verkraften hat.
Das bedeutet eine weitere, deutliche Verschlechterung, nachdem man für 2008 bei Cognac und anderen Spirituosen nur noch ein Umsatzplus von 1% vermelden konnte. Interessant dabei ist, dass der Gewinn dennoch um 11% stieg.
Bernard Arnault, Chef und Hauptaktionär bei LVMH, gab bei der Vorstellung der Zahlen für 2008 auch gleich einen Ausblick auf 2009: "Selective price increases in selected products and markets" und "Planned launches of numerous new products: Hennessy, Ardbeg, Belvedere, Glenmorangie, etc,".
Da wird also auf den Verbraucher - in doppelter Bedeutung - noch einiges zukommen.

Mittwoch, 22. April 2009 - 08:29 Uhr
Kauft Diageo Ardbeg und Glenmorangie?

Wie der Daily Telegraph heute berichtet, stellt Diageo derzeit Überlegungen an, die Wein- und Spirituosensparte von LVMH zu erwerben. Allerdings sollen sich diese Überlegungen noch in einem sehr frühen Stadium befinden. Man rechnet mit einem Kaufpreis von umgerechnet 12 Milliarden Euro. Kommt es zu diesem Deal würden auch Ardbeg und Glenmorangie den Besitzer wechseln.

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