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The Life & Times of William Grant

The Life & Times of William Grant

Wer schon immer mal wissen wollte, wie Glenfiddich entstanden ist, dem empfehle ich "The Life & Times of William Grant" von Francis Collinson. Collinson war in den 30ern ein recht bekannter Dirigent und Komponist. Seine Verbindung zu Glenfiddich war seine Ehefrau, eine Enkelin von William Grant. Der Familienbetrieb bat ihn Ende der 70er, eine Biografie über William Grant zu schreiben - weniger gedacht als Bestseller als viel mehr für das Archiv der Firma. Collinson hatte damals Glück: Zwei Töchter von William Grant lebten noch und so kam ein Buch heraus, das authentischer nicht sein kann und - was überraschen mag - sich zudem spannend wie ein Thriller liest.
Auch hier scheint manch Antiquariatshändler seltsame Preisvorstellungen zu haben. Mehr als 20 Euro inklusive Versand sollte man für eine gut erhaltene 1984er Ausgabe nicht bezahlen. Die Erstauflage von 1979 darf etwas mehr kosten.
(englisch, 234mm x 178mm, Paperback, 102 Seiten, 66 S/W-Fotos, 20 S/W-Zeichnungen, erstmals erschienen 1979, 1984 Nachdruck)

The Enduring Legacy of Dewar's

The enduring Legacy of Dewar's

1846 eröffnete John Dewar seinen ersten Wein- und Spirituosenladen in Perth. 50 Jahre später hatten seine Söhne John Alexander und Thomas John Dewar & Sons Ltd zu einer Firma mit zahlreichen Geschäften und zwei Destillerien gemacht. Dewar’s Whisky wurde in die ganze Welt verkauft. Nun, 154 Jahre später, wurde die erste offizielle Biografie der Männer veröffentlicht, die den weltweiten Siegeszug des Whiskys maßgeblich mit gestaltet haben. Schon der Name des Autors bürgt für Qualität: Kein Geringerer als Ian Buxton hat die Geschichte der Familie Dewar zu Papier gebracht. Dafür hat er zusammen mit Jacqui Seargeant, Global Archive Managerin von Dewar’s und Herausgeberin des Buches, über Monate hinweg die Archive der Firma durchforstet. Herausgekommen sind 192 Seiten mit nicht weniger als 200 Bildern, die einen tiefen Einblick in die Firma und ihre Aktivitäten erlauben. So ist beispielsweise ein Lieferauftrag von 1891 abgebildet, in dem die „Messrs John Dewar & Sons“ gebeten werden, „a small keg – say nine or ten gallons – of the best Scotch Whisky you can find“ an die Adresse des US-amerikanischen Präsidenten Harrison zu schicken. Sicherlich eine gute Idee war es, von einer streng chronologischen Gliederung abzusehen. Stattdessen folgt dem Vorwort von Charles MacLean zunächst ein Gesamtüberblick über die Firma. Danach geht das Werk näher auf die Menschen, die firmeneigene Destillerie Aberfeldy, die Produkte und ihre zahlreichen Auszeichnungen ein. Den Abschluss bildet eine ausfaltbare, dreiseitige „Timeline“, in der noch einmal alle Meilensteine der Firma zusammen mit einigen historischen Begebenheiten dargestellt werden. Einziger Wermutstropfen des gelungenen Buches ist sein Softcovereinband – was ich angesichts der sehr kleinen Auflage von nur 500 Stück als seltsam empfinde. Allerdings wurde auch eine unbekannte Zahl von Exemplaren mit festem Einband hergestellt, die aber nicht für den Verkauf gedacht sind. Das Buch ist für jeden, der ernsthaft an der Geschichte des schottischen Whiskys interessiert ist, ein absolutes Muss.Erschienen ist es bei » Neil Wilson Publishing, Glasgow. Es kostet 19,99£ - wurde aber auch schon bei Amazon für 23,99€ gesehen. (ISBN-13: 978-1906476052 Format 27 x 24,5cm, Paperback, 192 Seiten, mehr als 200, größtenteils farbige Bilder)

Beer Hunter, Whisky Chaser

Beer Hunter, Whisky Chaser

Am 27. März, dem International Whisky Day, würde Michael Jackson seinen Geburtstag feiern. Leider verstarb er viel zu früh am 30. August 2007 an Parkinson.
Ihm zu Ehren versammelte Herausgeber Ian Buxton 13 Mitstreiter, die jeweils einen Beitrag für das Buch „Beer Hunter, Whisky Chaser“ schrieben. Die Namensliste liest sich wie ein Who is Who der Whiskyschreiberzunft: Stephen Beaumont, Julie Bradford, Dave Broom, Ian Buxton, John Hansell, Charles MacLean, Hans Offringa, F Paul Pacult, Roger Protz, Lucy Saunders, Conrad Seidl, Gavin D Smith und Carolyn Smagalski. Alle taten es freiwillig und ohne Honorar. Zudem unterstützte Glenlivet das Projekt, dessen Erlös der Parkinson's Disease Society (UK) zugute kommt. Ob das Buch jemals auf Deutsch erscheinen wird, steht noch in den Sternen. Ich habe aber diesbezüglich schon mal bei Ian Buxton angefragt. Das Buch hat 176 Seiten und ein laminiertes Hardcover. Die Michael Jackson-Illustration stammt aus der Feder von Gill Allan.
(Erhältlich ist es im Onlinehandel für ca. 16 Euro oder für 12,99 Pfund direkt beim Verlag » Classic Expressions plus 6,20 Pfund Versandkosten. Die ISBN lautet 978-1-906000-04-2).
Wer nun Lust bekommen hat, mehr über einen der größten Whiskyautoren zu erfahren, dem sei der Blog » michaeljacksonthebeerhunter.blogspot.com empfohlen. Außerdem ist auf » Youtube ein Video zu finden, dass den Meister nur 23 Tage vor seinem Tod in seinem von Büchern, Notizen und Flaschen überquellenden Büro zeigt – ein Einblick, ungeschönt und ehrlich.

Sweating the Cask

Sweating the Cask (Thomas Domenig)

Thomas Domenig hat ein wunderbares Buch über den amerikanischen Bourbon (und nicht nur) geschrieben. Wer schon immer mal Bourbon kennenlernen wollte, der sollte sich dieses Buch besorgen. Aber auch absolute Bourbonkenner werden überrascht sein von der Unmenge an Informationen, die Domenig zusammengetragen hat. "Sweating the Cask" ist übrigens ein Verfahren, bei dem einem Bourbonfass auch der letzte Tropfen Whisky entzogen wird und das sich in der US-amerikanischen Whiskyindustrie langsam aber stetig ausbreitet. Bekanntester Whisky, der diesem Verfahren seine Existenz verdankt, ist der Jim Beam Devil's Cut.
Zu beziehen ist das Buch auf » Domenigs Website.(Softcover, 88 Seiten, 18 Euro plus 1 Euro Versandkosten)