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"Der Weg nach Talisker führt über eine kurvige Single Track Road mit vielen starken Steigungen und ist länger als die Straßenkarte es vermuten lässt. Das Dorf besteht lediglich aus einer Handvoll Häuser. Die Straße führt auf dem Weg zur Bay nur daran vorbei.
Irgendwann ist Schluss mit Fahren. Man muss das Auto auf einem kleinen, provisorischen Parkplatz zurücklassen und zu Fuß weitergehen. Die Anzahl der parkenden Autos lässt vermuten, das Peters Geheimtipp nicht mehr ganz so geheim ist.
Zu Fuß ist man noch mal etwa 15 Minuten auf einem sanft gewellten Feldweg unterwegs. Schon auf diesem Weg begegnen uns eine Menge Leute. Die Bay selbst wird noch einmal von etwa einem Dutzend Leute bevölkert - nicht soviel wie befürchtet, aber leider auch nicht der einsame Strand, von dem wir beide träumten.
Die Bay ist wirklich eine Wucht. Schon das Taliskertal öffnete sich auf der Fahrt hinab ganz plötzlich. Doch die Bucht scheint das Meer umarmen zu wollen. Rechts und links steigen die Felsen senkrecht etwa hundert Meter auf und der Strand verbindet diese in einem weiten Bogen. Er besteht aus mehreren Linien. Zum Land hin gibt es ein Stück Wiese, darauf folgt ein Streifen mit großen bis mittelgroßen Steinen und dann erst kommt der feine Sand, der tatsächlich - wie von Peter beschrieben - silbrig im Sonnenlicht glänzt. Wir haben übrigens noch immer wolkenlosen, blauen Himmel und eine Sonne, die mit ihrem schönsten Lächeln - nein, Lachen in die Bay strahlt.
Leider gibt es auch viele schwarze Streifen und überall zwischen den Steinen Plastikmüll. Also hinterlässt auch hier die Zivilisation ihre Spuren.
Kerstin läuft barfuss herum. Würden wir am Meer leben, ich glaube sie würde öfter barfuss als mit Schuhen unterwegs sein.
Gegen sechs treten wir als eine der letzten langsam den Rückzug an. Leider sind die Midges auf uns aufmerksam geworden und das ist wirklich nicht angenehm." (aus: Jenseit des Tweed 2004)

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