Geburt einer Idee
Die Idee, mit Whisky-Tastings etwas Gutes zu tun, entstand nach einem Kurzurlaub in Österreich.
Im April 2006 besuchte ich die österreichischen Brenner Johann Haider vom Waldviertler Roggenhof, Ing. Oswald Weidenauer von der Destillerie Weidenauer und Hans Reisetbauer von der Destillerie Reisetbauer für die Armond Dishers WhiskyNews.
Die drei Herren waren überaus gastfreundlich - wie übrigens alle Österreicher, die ich kennen lernen durfte. Selbstverständlich wollte ich auch einige Flaschen von ihrem Whisky mitnehmen, doch als es ans Bezahlen ging, winkten alle drei nur ab. Sie wollten kein Geld.
Damit nun die Flaschen nicht in irgendeiner Vitrine vor sich hinkümmerten, sollten die drei österreichischen Whiskies gegen drei deutsche in einem Benefiz-Whisky-Tasting antreten.
So sprach ich Stefanie Klöckner von der Birkenhof-Brennerei in Nistertal (Westerwald), Robert Fleischmann von der "Blauen Maus" in Eggolsheim (Mittelfranken) und Karl-Theodor Buchholz von der Spirituosenmanufaktur Hammerschmiede in Zorge (Harz) an und erhielt auch von ihnen Whisky für den guten Zweck.
Damit war die gute Tat geboren.
Aus- und Zielrichtung des Benefiz-Whisky-Tastings
Ziel ist es bei den Benefiz-Whisky-Tastings unter anderem, die fast unvermeidlichen Kosten so gering wie möglich zu halten und dadurch die Einnahmen zu maximieren.
Auch verzichte ich ganz bewusst auf einen Schirmherrn. Salbungsvolle Worte braucht es nicht und eine Plattform für politische Selbstdarsteller soll die Veranstaltung auch nicht sein. Das Ganze ist auch keine Werbeveranstaltung – wie es von einem Zeitungsangestellten einmal geringschätzig bezeichnet wurde – weder für meine Zeitung, noch für irgendjemand anderen. Eher würde ich die Tastings aufgeben, als sie vor einen Karren spannen zu lassen.
Einfach nur Gutes tun – und das möglichst effizient.
Nutznießer der Benefiz-Whisky-Tastings
Das Geld geht ausschließlich an bedürftige Kinder – und damit meine ich wirklich bedürftige Kinder – die von staatlicher oder institutioneller Seite wenig bis nichts zu erwarten haben.
Ich suche die Empfänger selbst aus und vergewissere mich, dass das Geld dem Zweck entsprechend verwendet wird. Hilfreich ist es, die dahinter stehenden Leute zu kennen, um die Notwendigkeit der Spende einschätzen zu können.
