Aktuell
"» Whiskyweltreise" ist das 13. Benefiz-Whisky-Tasting, das am am 9. Oktober 2010 stattfindet. Verkostet werden sechs Whiskies aus fünf Ländern. Gesponsert wurde es vom Whiskyclub Kyrburg. Alles Weitere erfahren Sie mit einem Klick auf den Link.
Kurz vor Weihnachten findet dann noch ein Benefiz-Whisky-Tasting statt, das mir persönlich sehr am Herzen liegt: Der Erlös soll bedürftigen Kindern und ihren Eltern ein fröhliches Weihnachtsfest ermöglichen. Deshalb steht es unter dem Motto "» Fröhliche Weihnachten für alle!"
Mit einem lachenden und einem lächelnden Auge
Zwölf Benefiz-Whisky-Tastings habe ich inzwischen organisiert und ein Ende ist nicht abzusehen - ebensowenig wie der Zeitpunkt, an dem ich dieses Resümee wieder von der Website nehme. Vielleicht regt es ja jemanden an, selbst solche Wohltätigkeitsveranstaltungen zu organisieren.
Wie alles begann, können Sie unter » Geburt einer Idee nachlesen.
Das Procedere selbst ist wohl naheliegend: Es beginnt regelmäßig mit den Bitten um eine "flüssige" Spende. Manche gaben ohne dass ich gefragt hätte, andere wiederum nicht einmal eine Antwort.
Das anfangs größte Problem war jedoch, einen geeigneten Raum zu finden. Einerseits musste er die passende Größe besitzen, andererseits sollte er nichts kosten. Turn- und Veranstaltungshallen schieden damit ebenso aus wie Gaststätten - welcher Wirt möchte schon seine Räumlichkeiten umsonst hergeben. Erst mit "The Western Isles - Part One" änderte sich die Situation grundlegend. Norbert Imschloß, Wirt von "Eugens Weinstube" in Ansbach, erklärte sich bereit, uns aufzunehmen, was für einen gehörigen Schub bei den Erlösen sorgte.
Beim ersten Benefiz-Whisky-Tasting war ich noch weitgehend Alleinunterhalter. Ich spielte den Conferencier, präsentierte Bilder, schenkte den Whisky ein, bediente (wobei ich tatkräftig von meiner Frau unterstützt wurde), schoss Fotos und sorgte nebenbei noch für Kurzweil. In letzterem geradezu legendär waren die Blindnosings mit allerlei Lebensmitteln. Man stelle sich das vor: 20 Leute und mehr scharren sich um zehn mit Alufolie verkleidete Gläser und diskutieren heiß, was wohl in Glas No. 8 drin sei.
Bereits mit dem zweiten Tasting verringerte sich mein Arbeitsaufwand: Iveta und Peter Spieß, Besitzer des Ansbacher Whiskyladens » Celtic Whisky Dreams, nahmen mir eine Menge Arbeit ab und ab dem dritten Tasting sprang Peter Augstein als Master of Ceremonies ein. Heute weiß ich gar nicht mehr, wie ich jemals ohne die drei hatte auskommen können.
Inzwischen hat sich auch ein Stamm regelmäßiger Teilnehmer gebildet, ohne die schließlich gar nichts ginge. Alle Abende zeichneten sich durch eine fröhliche und unbeschwerte Atmosphäre aus - für mich ein Zeichen, das alles richtig gemacht wurde.
Doch ich möchte hier nicht nur durch die rosa Brille blicken. Es gilt leider auch die - insbesondere menschlichen - Schattenseiten dieser Tastings zu nennen. Da war zum Beispiel der Chefredakteur einer kleinen, unbedeutenden Zeitung, der mir allen Ernstes unterstellte, ich würde die Tastings zu meiner Bereicherung veranstalten und den wohltätigen Charakter nur vorschieben. Oder die Personen, die ich um eine Spende bat und die nicht einmal antworteten - ehrlich, ich kann mit einer Absage leben und respektiere sie auch, aber nicht zu antworten ist einfach nur unhöflich und schäbig. Oder der Spender, der nicht zu Potte kam und auf eine Anfrage zwei(!) Tage vor dem Tasting plötzlich meinte, das Geld solle an eine Pfadfindergruppe gehen (Ich denke, Kinder, deren Eltern ohne mit der Wimper zu zucken, mal schnell 200-300 Euro für eine komplette Kluft ausgeben, sind ganz bestimmt nicht die, die es nötig haben). Nicht zu vergessen auch jene, die spendeten und dann "seltsam berührt" waren, weil ich ihnen nicht den Bauch gepinselt habe, es aber gleichzeitig nicht schafften, mir dies klar und offen zu sagen.
Wer für die Benefiz-Whisky-Tastings der Armond Dishers WhiskyNews spendet, tut dies allein, um zu helfen, um die Not jener zu lindern, die nichts für ihre Notlage können - die Kinder. Wer spendet, nur um als Wohltäter dick in den Schlagzeilen zu stehen, soll es lieber bleiben lassen.
Zum Glück gibt es noch Leute wie » Iveta und Peter Spieß, Peter Augstein, Norbert Imschloß, » Torsten Fuß, » Stephan Franz und » Dr. Clemens Dillmann - um nur einige zu nennen - die mich selbstlos und ohne große Worte unterstützen. Ihnen und allen anderen bin ich zutiefst dankbar für ihre Unterstützung, die der Antrieb und der Lohn für meine Bemühungen ist.
Coming home!
Seit dem dritten Benefiz-Whisky-Tasting ist Eugens Weinstube im Herzen von Ansbach die Heimat der Wohltätigkeitstastings.
Die Weinstube liegt mitten in der Altstadt von Ansbach und besitzt eine wundervolle, heimelige Atmosphäre zu der nicht unwesentlich die dunkle Holztäfelung an den Wänden und der immer noch in Betrieb befindliche Kachelofen beitragen.
Wirt Norbert Imschloß betrieb früher den weit über die Grenzen Ansbachs hinaus bekannten Kaspar-Hauser-Pub, wo er Whisky-Connoisseuren eine Auswahl von zeitweise über 100 Whiskies bot.
Norbert Imschloß wird künftig auch für das leibliche Wohl der Tasting-Teilnehmer sorgen und den Erlös daraus dem guten Zweck zufließen lassen. Danke, Norbert!







